Resilient durch die Krise – stark trotz Corona

Was aus psychologischer Sicht derzeit hilfreich sein kann, ist einen Blick darauf zu werfen, was anderen in Krisen geholfen hat oder was wir selbst in Krisen getan haben, was uns dort geholfen hat.
Die Fähigkeit mit Widrigkeiten umzugehen, wird seit Jahren intensiv beforscht und trägt den klingenden Namen „Resilienz“ … „Widerstandsfähigkeit unserer Seele“ oder auch „Stehaufkompetenz“.

Unterschiedliche Aspekte helfen uns, dass wir unser inneres Gleichgewicht wieder finden, wenn uns etwas „aus der Bahn wirft“.
Hier seien sie kurz genannt:

  1. Realistischer Optimismus
    2. Akzeptanz
    3. Lösungsorientierung
    4. Opferrolle verlassen
    5. Verantwortung übernehmen
    6. Netzwerkorientierung
    7. Zukunftsplanung

Wie hilft uns das in einer Situation wie jetzt?
Hier ein paar Tipps, zur MENTALEN STÄRKUNG des Immunsystems:

  1. Optimismus: Wenn wir nicht wissen, wie es weitergeht, kreieren wir eventuell mögliche Szenarien im Kopf. Unser Kopf bildet unsere innere Realität ab: der Körper reagiert mit Stress und das Immunsystem wird stark belastet. Stattdessen: positive Aspekte herauspicken, an guten Dingen freuen und positive Szenarien im Kopf durchspielen: Glückshormone werden ausgeschüttet, Körper erholt sich und wir können mit tatsächlichen Herausforderungen gut umgehen.
  2. Akzeptanz: Es ist wie es ist. Es ist nicht zu übertreiben und nicht zu beschönigen. Nur wer sich den Tatsachen stellt, kann passende Maßnahmen setzen und gute Entscheidungen treffen
  3. Lösungsorientierung: Wer sich in Probleme verliert, verliert den Überblick und tatsächlich mögliche Lösungen / Alternativen werden unsichtbar.
  4. Opferrolle verlassen: Es passiert und wir können etwas tun. Derzeit nicht viel, aber wir können. Jede Handlung, die gesetzt wird, trägt zu einer schnelleren Eindämmung bei (oder auch nicht). Handelt konsequent und seit Euch bewusst, was ihr tun könnt!
  5. Verantwortung übernehmen: Nur wer Verantwortung für sich und sein Handeln übernimmt, sieht eigenen Handlungsmöglichkeiten.
  6. Netzwerkorientierung: Unterstützung annehmen und geben. Derzeit nicht über direkte Kontakte, aber es gibt andere Möglichkeiten.
  7. Zukunftsplanung: Es geht weiter. Irgendwann Pläne für die Zukunft zu machen, hilft aktuelle Gegebenheiten eher zu akzeptieren.

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