Arbeitszeitflexibilität

Arbeitnehmer wünschen sich flexible Arbeitszeiten:

  • 70 Prozent der Arbeitnehmer wünschen sich von ihrem Arbeitgeber eine flexible, selbstständige Zeiteinteilung.
  • 68 Prozent möchten flexible Arbeitszeitmodelle (z. B.: 30-Stunden-Woche).
  • 87 Prozent sehen flexible Arbeitszeit als beliebtes Benefit.
  • Für 33 Prozent sind sie sogar ein Grund, den Job zu wechseln

Martin Kompan und ich beleuchten einige Grundgedanken zu New Work und Flexibler Arbeit und geben Anregungen, wie Unternehmen das Thema angehen können, an welchen Rädchen sie schrauben können und wie es gelingen kann.

Den Vortrag zum „Nachschauen“ gibt’s hier:

Fördermöglichkeiten, Angebote der Wirtschaftskammer und Links zu weiteren Vorträgen findet man auf der Seite der Wirtschaftskammer unter Personal finden und binden

Wieviel Trennung braucht Privates und Berufliches?

Arbeit kann oft von Ort und Zeit abgelöst werden. Home-Office und Arbeitszeitflexibilisierung entgrenzen die tradierte Vorstellung von getrenntem Arbeit- und Privatleben.

Wer sich im Home-Office gut strukturieren kann, empfindet die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als einfacher und schätzt die Konzentrationsmöglichkeiten höher ein (Reduzierung der Unterbrechungen), was zu einer gesteigerten Produktivität führt (Dahlke et al, 2018).

Die Hauptgefahren der hohen Zeitflexibilität in Kombination mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit liegen mit Sicherheit in der ständigen Erreichbarkeit und der Tendenz zur Selbstüberforderung. Geht flexible Arbeit mit erweiterter Erreichbarkeit einher steigt die Wahrscheinlichkeit gesundheitliche Beschwerden zu entwickeln (BauA, 2016).

Es braucht für MitarbeiterInnen wie auch Führungskräfte neue Kompetenzen, um mit den neuen Möglichkeiten konstruktiv umzugehen. Besonders ein hohes Maß an Selbstmanagement und die Fähigkeit produktivitätssteigernde Grenzen zu setzen werden für MitarbeiterInnen immer wichtiger. Führungskräfte sind gefordert als gutes Beispiel voran zu gehen und ihre MitarbeiterInnen auf dem Weg in eine neue Arbeitskultur zu unterstützen.

Der gesamten Beitrag mit Praxistipps gegen Selbstüberforderung ist auf der Seite des Business Frauen Centers Klagenfurt zu finden.

NEUES BUCH: Evaluierung psychischer Belastung und Betriebliche Gesundheitsförderung: Eine Gegenüberstellung

–> Was unterscheidet die Evaluierung psychischer Belastung am Arbeitsplatz und die Betriebliche Gesundheitsförderung?
–> Welche Überschneidungen gibt es? und
–> Ist es sinnvoll beides parallel zu machen?
Wir haben ein kleines Büchlein mit einer kurzen, knackigen und leicht verständlichen Gegenüberstellung für BeraterInnen und Unternehmen zusammengestellt.
Susanne Mittermayr und ich freuen sich über viele Leser und Feedback.
Erhältlich ist dieses praktische kleine Buch direkt bei uns oder unter Morebooks

 

So klappt es auch im Home-Office

Misstrauensorganisationen (Organisationen, wo Führung hohe Kontrolle ausübt und MitarbeiterInnen tendenziell misstraut wird) senken Innovationskraft und Flexibilität der MitarbeiterInnen, woraus langfristig eine geringere Wettbewerbsfähigkeit entsteht. Im Gegensatz dazu ist das Modell des „complex man“ (flexibles Eingehen auf Situationsbedingungen) nur in einer vertrauensvollen Unternehmensatmosphäre möglich.

Aus meiner Sicht wird es auch wichtig sein zu überlegen, welche Tätigkeiten überhaupt für Home-Office geeignet sind. Nicht jede Bürotätigkeit eignet sich für’s Home-Office.
Es sind alle jene Tätigkeiten zufriedenstellend im Homeoffice zu erledigen,
– die ein hohes Maß an Selbständigkeit erfordern,
– wenig spontanen Kommunikationsbedarf benötigen
und keine unerreichbaren, schwer organisierbaren Arbeitsmittel voraussetzen.
(Hacker, 2018 Menschgerechtes Arbeiten in der digitalisierten Welt S. 77)

MitarbeiterInnen im Home-Office brauchen ein hohes Maß an Selbstorganisation (Selbstwahrnehmung, Zeit- und Prioritätenmanagement).

 

Den gesamten Artikel mit Link zu einem kurzen Pod-Cast-Interview gibt’s auf Erfolgsformat Ausgabe 01/2021

Neuerscheinung Buch „Zukunft: Faktor Mensch?“

Als Sprecherin der ExpertsGroup Human Ressource Management freut es mich unser Buch präsentieren zu können, welches in Kooperation mit unterschiedlichen Experten für Human Ressource in Kärnten entstanden ist und praktische Anregungen rund um die Arbeitswelt 4.0 gibt.

Unter dem Motto „Zukunft: Faktor Mensch?“ geben die Autoren Impulse für ein gelungenes HR-Management. In kurzweiligen Texten erfährt der Leser, wie er sich und sein Unternehmen bestmöglich positioniert, um das „menschliche Gold“ – also die Mitarbeiter – bestmöglich einzusetzen.

Das Buch Zukunft: Faktor Mensch? gliedert sich gemäß den sechs Themenfeldern der Expertsgroup Human Resource Management:

  • Arbeitswelt der Zukunft
  • Qualifizierung
  • Attraktiver Arbeitgeber
  • Personal-Recruiting
  • Gesundheit und Leistungsfähigkeit
  • Wandel begleiten

Zu erstehen gibt es unser Buch im Webshop der Wirtschaftskammer Österreich oder bei den AutorInnen.

Mitarbeiter finden und binden

Neben einem guten Marketing – Employer Branding – braucht es gelebte Werte. Mitarbeiter/innen legen hohen Wert auf eine ausgewogene Beziehung zwischen Freizeit, Familie und Arbeit.
Gesunde Arbeitsplätze sind ein Muss für jeden Arbeitgeber und jede Arbeitgeberin, die sich am Markt behaupten will.

 

Immer mehr Menschen wissen, wie wichtig Gesundheit und Familie ist und ziehen eine ausgewogene Familien-Freizeit-Arbeits-Beziehung hohen Gehältern vor. Immer mehr Unternehmen sind sich dessen bewusst und setzen auf umfangreiche betriebliche Gesundheitsförderung. Sie wissen, nicht nur um MitarbeiterInnen zu finden, sondern auch um sie lange an das Unternehmen zu binden, ist ein gesundheitsförderlicher Arbeitsplatz ein Muss. Leere Worte bewirken allerdings das Gegenteil.

Viele Studien belegen die Wirksamkeit und den Nutzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) wie gesteigerten Wohlbefindens, erhöhte Arbeitszufriedenheit oder langfristige Senkung von Krankenständen und gesteigerte Produkt- und Dienstleistungsqualität. Durch Employer Branding entsteht ein zusätzlicher Nutzen von BGF, der Unternehmen motiviert in die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen zu investieren.

Interview in der Kärntner Wirtschaft (10.11.2017)

Gesundheit kommt vor Karriere

Gesunde Arbeit, Selbstbestimmung und flexible Arbeiszeitgestaltung sind Mitarbeiter/innen wichtiger als hohe Gehälter fand Stepstone bei einer Befragung heraus.

80% der Befragten wollen den Fokus stärker auf ihre Gesundheit legen. Mitarbeiter/innen wünschen sich ein gutes Miteinander am Arbeitsplatz und möchten sich entwickeln (Aus- und Weiterbildungen) können.

Im Gespräch mit der Kärntner Wirtschaft 21.10.2016

Arbeitszeit

Vereinbarkeit von  Familie und Beruf sind nur möglich, wenn Arbeitszeiten flexibel und planbar gestaltet werden. Besonders in Pflege-Berufen ist dies eine Herausforderung.

Irene Slama ludt mich zu Vortrag und Podiumsdiskussion ein, um u.a. mit Vertreter/innen des Audits Beruf und Familie, der Wirtschaftskammer und Vorzeigebetrieben über das Risiko und den Nutzen von 12-Stunden-Tagen, Arbeitszeitflexibilität und anderen psychischen Faktoren am Arbeitsplatz zu reden.

Der Nachbericht ist zu finden unter: http://www.iscon-slama.co.at/

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